Die letzten Tage verbrachten wir
in Adelaide. In der Stadt ist an sich nicht viel zu sehen, eine Stadt ist eben
eine Stadt. Doch zur Zeit findet hier das alljährliche Fringe, ein
Zigeunerfestival statt. Die Stadt ist in ständiger Bewegung. Strassenmusiker
und Artisten belagern die Passagen und bringen das Publikum zum Staunen und
Jubeln. Das Festival, das in einem grossen Park stattfindet, ist gar nicht so
einfach zu besuchen. Zweimal standen wir vor dem Gelände und mussten den
Rückzug antreten, weil die Schlange einfach zuuuuu lange war und wir mindestens
zwei Stunden hätten auf Einlass warten müssen. Wir waren immer gegen Abend da,
das erste Mal gegen zehn Uhr und das zweite Mal gegen Acht… Heute sind wir
darum schon um fünf Uhr los gegangen, denn bevor es dunkel wird, sind noch
nicht so viele Leute da. Und heute dann der Durchbruch! Ohne zu warten konnten
wir das Festivaltor passieren und in die fabelhafte Welt der Zigeuner und
Artisten eintauchen. Und tatsächlich fühlten wir uns wie in eine andere Zeit
und Welt versetzt. Aber Bilder sprechen hier mehr als tausend Worte, darum seht
selbst:
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